Auflockern von harter Ware

Wenn Güter fein zermahlen oder so als Produkt gewonnen werden, sind sie zwar tatsächlich verkleinert worden, ihre Oberfläche jedoch hat sich gewaltig vergrößert. Diese Vergrößerung hat zur Folge, dass neue Verbindungen entstehen können. Meist erfolgt dies unter Einwirkung der Luftfeuchtigkeit. Das in der Luft vorhandene Wasser schlägt sich auf den zahlreichen winzigen Oberflächen ab und reagiert mit den Bestandteilen des jeweiligen Stoffes. Jeder kennt das vielleicht von einem angebrochenen Zementsack, der über einen längeren Zeitraum im Keller oder der Garage liegt. Nach einer bestimmten Zeit wird aus dem feinen Zementpulver ein massiver harter Block.

Ähnlich verhält es sich mit Schüttgütern oder Siloware, die einen langen Transportweg hinter sich hat. Während etwa die meisten Mineralien dagegen weitgehend unempfindlich sind, ist die weite Reise für organische Stoffe im Frachtraum oder im Container auf einem Schiff eine Belastungsprobe. Rohstoffe auf pflanzlicher Basis besitzen nicht selten hohe Anteile an Stärke und Zucker. Beides hervorragende „Klebstoffe“ in Verbindung mit Feuchtigkeit, die es auf See reichlich gibt. Aber auch Schüttgüter ohne diese Bestandteile neigen dazu, sich zusammenzuballen oder zu verklumpen, wobei hier meist die Adhäsion oder die Anhangskraft eine Rolle spielt. Das Auflockern von harter Ware ist darum oft ein notwendiger Prozess nach dem Frachtweg.

Verklumpte Güter – nicht zu verarbeiten

Siloware oder Schüttgüter sind Rohstoffe oder Zuschlagstoffe in vielen Endprodukten. Um sie entsprechend einzubinden, erfolgt ihre innerbetriebliche Verarbeitung über verschiedene Zuleitungen, Rohre, Schläuche und Ventile. Doch bevor dies geschehen kann, muss die Konsistenz der Güter den oft engen Transportwegen entsprechen. Das bedeutet eine bestimmte Rieselfähigkeit und natürlich der tatsächlich pulverförmige Zustand. Viele verklumpte oder zusammengebackene Rohstoffe lassen sich selbst durch die Zufuhr von trockener Warmluft nicht mehr auflösen. Da hilft nur noch die mechanische Bearbeitung. Durch das Auflockern von harter Ware wird diese wieder in ihren Ursprungszustand vor der Verfrachtung versetzt.

Wir lockern Ihre Ware wieder auf

Wenn Sie bei Abholung oder der Anlieferung Ihres Überseeproduktes feststellen, das dieses in einem nicht verarbeitungsfähigen Zustand ist, da sich Klumpen gebildet haben, besteht zuerst einmal die Problematik, diese Klumpen aufzulösen. Vorher kann einen Verkauf des Produktes kaum oder nur zu einem unrentablen Preis gedacht werden. Auch die Eigennutzung entfällt so in den meisten Fällen.

Wir sind für Sie zum Auflockern von harter Ware da. Bevor Sie den mühsamen und oft aussichtslosen Klageweg gegen den Geschäftspartner aus Übersee wegen unzureichender Transportbedingungen gehen, lassen Sie sich von uns ein Angebot unterbreiten. Wir lockern mithilfe unsereres Edelstahlschredders ihr feinkörniges Produkt wieder auf, sodass einer Nutzung in den entsprechenden Anlagen wie auch dem Transport im Silo-Lkw nichts im Wege steht. Durch die Einbringung in den Schredder verändert sich weder die Korngröße des Produktes noch werden ihre chemisch-physikalischen Eigenschaften beeinflusst. Der Durchlauf durch den Schredder erfolgt so schnell, dass sich keine Wärmefelder bilden können. Die Messerrolle des Schredders bricht dabei lediglich die Verklumpungen auf, greift jedoch die einzelnen Partikel nicht an. Am Ende steht ein Produkt mit den Eigenschaften, wie Sie es bestellt haben.

Wir sorgen durch eine gründliche und tief gehende Reinigung des Schredders nach jeder Nutzung dafür, dass keine Kontamination der nachfolgenden Produkte geschehen kann. Der aus Edelstahl gefertigte Schredder eignet sich auch für Lebensmittel beziehungsweise Produkte, die dem Lebensmittelrecht unterstehen. Fragen Sie uns jetzt nach einem unverbindlichen Angebot.